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LLM-Regulierung als Frage der Meinungsfreiheit?

Was wäre, wenn die Regulierung von Large Language Models plötzlich nicht mehr nur Technologiepolitik wäre, sondern ein Fall für die Meinungsfreiheit? Dann würde aus einer Debatte über Sicherheit, Haftung und Kontrolle sehr schnell eine Debatte über Grundrechte. Genau hier setzt das Paper von Eugene Volokh, Mark A. Lemley und Peter Henderson an. Die Autoren argumentieren, dass der Output generativer KI rechtlich als geschützte Rede verstanden werden könnte. Nicht unbedingt, weil die KI selbst Rechte hat, sondern weil ihre Entwickler:innen und vor allem ihre Nutzer:innen Rechte haben, Informationen zu empfangen und mit Hilfe der Systeme selbst zu kommunizieren. Für die USA ist das ein starker Gedanke. Für Deutschland ist er interessant, aber deutlich weniger belastbar. Was ist das ökonomische Grundproblem? Im Kern geht es um die Kontrolle von Informationsproduktion. Staaten wollen Risiken von LLMs begrenzen: Desinformation, Manipulation, Diskriminierung oder gefährliche Inhalte....

Links, bunt gemischt, 26.3.18


Links, unsortiert, zu verschiedenen Themen
  1. Ein 'Beauty Premium' beim Einkommen gibt es nicht wirklich, Marginal Revolution
  2. Interview mit Jean Tirole, Spieltheoretiker und Nobelpreisgewinner 2014.
  3. Olympic Economics, ökonomische Aspekte der Ausrichtung von olympischen Spielen.
  4. Global trade and the dollar, Beitrag zur Bedeutung von Dollar als globale Währung. Euro wird zunehmend einen Teil der Dollar-Bedeutung übernehmen. 
  5. Srebrenica, Theater-Stück in Salzburg zum 23. Jahrestag des Massakers. Hier eine Kritik der Zeit. 
  6. Liberale in den USA, Interview mit Adam Tooze 

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