Ich hatte ein angenehmes und sehr professionell vorbereitetes Interview mit Dirk Reineke von der Nordwest Zeitung zum Sparen und Vermögensaufbau. "Nachhaltiger ist es, sich einmalig von der mentalen Last zu befreien und auf positive Folgeeffekte zu setzen. Beides gehe mit dem Abotrick: Genau so wie Dienstleister, die natürlich nur bei Vertragsabschluss nach Einzugsermächtigung fragen und danach stumm kassieren, könne man sich auch selbst den zuvor ermittelten Sparbetrag auf ein zweites Konto überweisen. Das habe den Effekt, dass man ihn aus den Augen verliere und nicht immer wieder aufs Neue darüber nachdenken müsse, anlegen zu müssen, erklärt Varmaz." Lest das Interview in voller Länge!
Der Titel sollte besser "Wie wird der Flynn-Effekt durch die Umwelt beeinflusst?" heissen, aber ich konnte nicht widerstehen... Sie haben noch nie von einem Flynn-Effekt gehört? Vermutlich bin ich als Professor für solche Themen empfänglicher, weil ich jeden Tag mit Studierenden arbeite. Qua Beruf(ung) interessiere ich mich, warum das Lernen und der Erwerb von Fähigkeiten zwischen den Studierenden unterschiedlich ausfällt. Der Flynn-Effekt beschreibt den empirischen Befund, nachdem es einen erheblichen und nachhaltigen Anstieg vom durchschnittlichen Intelligenzquotienten – kurz IQ (gemessen mit unterschiedlichen Tests) – in der Bevölkerung der letzten 80 bis 100 Jahren gibt. Die mögliche(n) Wirkungsweise(n) und methodische Herausforderungen sind sehr gut von Fox und Mitchum in ihrem Beitrag beschrieben: The trend of rising scores on intelligence tests across cohorts, known as the Flynn Effect, has generated considerable controversy as to the comparabi...