Ich hatte ein angenehmes und sehr professionell vorbereitetes Interview mit Dirk Reineke von der Nordwest Zeitung zum Sparen und Vermögensaufbau. "Nachhaltiger ist es, sich einmalig von der mentalen Last zu befreien und auf positive Folgeeffekte zu setzen. Beides gehe mit dem Abotrick: Genau so wie Dienstleister, die natürlich nur bei Vertragsabschluss nach Einzugsermächtigung fragen und danach stumm kassieren, könne man sich auch selbst den zuvor ermittelten Sparbetrag auf ein zweites Konto überweisen. Das habe den Effekt, dass man ihn aus den Augen verliere und nicht immer wieder aufs Neue darüber nachdenken müsse, anlegen zu müssen, erklärt Varmaz." Lest das Interview in voller Länge!
Was wäre, wenn die Regulierung von Large Language Models plötzlich nicht mehr nur Technologiepolitik wäre, sondern ein Fall für die Meinungsfreiheit? Dann würde aus einer Debatte über Sicherheit, Haftung und Kontrolle sehr schnell eine Debatte über Grundrechte. Genau hier setzt das Paper von Eugene Volokh, Mark A. Lemley und Peter Henderson an. Die Autoren argumentieren, dass der Output generativer KI rechtlich als geschützte Rede verstanden werden könnte. Nicht unbedingt, weil die KI selbst Rechte hat, sondern weil ihre Entwickler:innen und vor allem ihre Nutzer:innen Rechte haben, Informationen zu empfangen und mit Hilfe der Systeme selbst zu kommunizieren. Für die USA ist das ein starker Gedanke. Für Deutschland ist er interessant, aber deutlich weniger belastbar. Was ist das ökonomische Grundproblem? Im Kern geht es um die Kontrolle von Informationsproduktion. Staaten wollen Risiken von LLMs begrenzen: Desinformation, Manipulation, Diskriminierung oder gefährliche Inhalte....