Ich hatte ein angenehmes und sehr professionell vorbereitetes Interview mit Dirk Reineke von der Nordwest Zeitung zum Sparen und Vermögensaufbau. "Nachhaltiger ist es, sich einmalig von der mentalen Last zu befreien und auf positive Folgeeffekte zu setzen. Beides gehe mit dem Abotrick: Genau so wie Dienstleister, die natürlich nur bei Vertragsabschluss nach Einzugsermächtigung fragen und danach stumm kassieren, könne man sich auch selbst den zuvor ermittelten Sparbetrag auf ein zweites Konto überweisen. Das habe den Effekt, dass man ihn aus den Augen verliere und nicht immer wieder aufs Neue darüber nachdenken müsse, anlegen zu müssen, erklärt Varmaz." Lest das Interview in voller Länge!
Eine unglaublich interessante und aufwendig durchgeführte empirische Arbeit von Moritz Drechsel-Grau, Andreas Peichl, Johannes F. Schmieder, Kai D. Schmid, Hannes Walz, und Stefanie Wolter. Die Autor*innen kombinieren zwei Datenquellen (1. Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung und 2. Steuerzahlerpanel ) in einer cleveren Weise. Ihr Anhang D ist sehr aufschlussreich, wie Daten unterschiedlicher Quellen kombiniert werden (können). Durch die Kombination der Daten gelingt es den Autor*innen, eine gute Annäherung über die Verteilung der Jahreseinkommen in Deutschland zu zeichnen, die vorher aufgrund der Begrenztheit der Daten aus den jeweiligen Quellen (daher die Kombination) nicht möglich war. Die Autoren zeigen sehr interessante empirische Befunde. In der nächsten Abbildung (Figure 2 aus ihrer Arbeit) ist die Verteilung der Einkommen von Männern (Abb. (A)) und Frauen (Abb. (B)) für die Jahre 2001, 2008 und 2016 (jeweils in den Preisen ...