Ich hatte ein angenehmes und sehr professionell vorbereitetes Interview mit Dirk Reineke von der Nordwest Zeitung zum Sparen und Vermögensaufbau. "Nachhaltiger ist es, sich einmalig von der mentalen Last zu befreien und auf positive Folgeeffekte zu setzen. Beides gehe mit dem Abotrick: Genau so wie Dienstleister, die natürlich nur bei Vertragsabschluss nach Einzugsermächtigung fragen und danach stumm kassieren, könne man sich auch selbst den zuvor ermittelten Sparbetrag auf ein zweites Konto überweisen. Das habe den Effekt, dass man ihn aus den Augen verliere und nicht immer wieder aufs Neue darüber nachdenken müsse, anlegen zu müssen, erklärt Varmaz." Lest das Interview in voller Länge!
Warum zahlen wir für „unsere“ Kaffeetasse mehr als für die gleiche Tasse im Regal? Dieses Phänomen nennt sich Endowment-Effekt: Sobald wir etwas besitzen, steigt sein Wert in unseren Augen. Die klassische Erklärung: Verlustangst. Wer etwas hat, fürchtet den Schmerz, es wieder herzugeben und zwar stärker, als er die Freude am Gewinn empfindet. Doch neuere Studien zeigen: Es reicht schon, das Gefühl von Besitz zu haben, auch ohne echtes Eigentum. Allein das kurze Anfassen oder die Vorstellung, etwas gehöre einem, macht es wertvoller. Psychologen sprechen hier von psychologischem Eigentum . Ein Experiment macht das deutlich: Nicht-Besitzer waren bereit, nur rund $2,47 für eine Tasse zu zahlen. Besitzer-Verkäufer verlangten dagegen im Schnitt $4,26. Besitzer-Käufer, die bereits eine Tasse hatten und eine zweite kaufen sollten, boten im Schnitt $4,52. D.h. genauso viel wie Verkäufer! Besitz, oder besser gesagt das Gefühl davon, hebt den Wert also deutlich. Qu...