Ich hatte ein angenehmes und sehr professionell vorbereitetes Interview mit Dirk Reineke von der Nordwest Zeitung zum Sparen und Vermögensaufbau. "Nachhaltiger ist es, sich einmalig von der mentalen Last zu befreien und auf positive Folgeeffekte zu setzen. Beides gehe mit dem Abotrick: Genau so wie Dienstleister, die natürlich nur bei Vertragsabschluss nach Einzugsermächtigung fragen und danach stumm kassieren, könne man sich auch selbst den zuvor ermittelten Sparbetrag auf ein zweites Konto überweisen. Das habe den Effekt, dass man ihn aus den Augen verliere und nicht immer wieder aufs Neue darüber nachdenken müsse, anlegen zu müssen, erklärt Varmaz." Lest das Interview in voller Länge!
In einem früheren Blog habe ich einige empirische Beobachtungen über den Zusammenhang zwischen Zinsstrukturkurve und Rezessionen beschrieben. Damals war ich selbst überrascht, wie gut die Faustregel ‚Negative Zinsstrukturkurve = Rezession‘ funktioniert. Selbst die US-amerikanische FED hat eine Studie zum Zusammenhang zwischen der Inversion der Zinsstrukturkurve und dem Auftreten von Rezessionen veröffentlicht. In der Zwischenzeit habe ich ein wenig mehr darüber gelesen und weitere empirische Analysen durchgeführt. Die Beschreibung der Ergebnisse ist Gegenstand dieses Updates zu Zinsen, BIP und Aktienrenditen. Die Entwicklung der Zinsen über die Zeit Die Zinsstrukturkurve ist eine einfache Abbildung, in der die Zinsen (präziser: Effektivzinsen bzw. Yield-To-Maturity) gegen die Restlaufzeit von Anleihen einer Emittentin dargestellt wird. Typischerweise ist in den Nachrichten, in der Tagespresse und in Lehrbüchern die Zinsstruktur von Staatsanleihen gemeint, wenn über die...