Ich hatte ein angenehmes und sehr professionell vorbereitetes Interview mit Dirk Reineke von der Nordwest Zeitung zum Sparen und Vermögensaufbau. "Nachhaltiger ist es, sich einmalig von der mentalen Last zu befreien und auf positive Folgeeffekte zu setzen. Beides gehe mit dem Abotrick: Genau so wie Dienstleister, die natürlich nur bei Vertragsabschluss nach Einzugsermächtigung fragen und danach stumm kassieren, könne man sich auch selbst den zuvor ermittelten Sparbetrag auf ein zweites Konto überweisen. Das habe den Effekt, dass man ihn aus den Augen verliere und nicht immer wieder aufs Neue darüber nachdenken müsse, anlegen zu müssen, erklärt Varmaz." Lest das Interview in voller Länge!
Ich hatte vor kurzem die Gelegenheit am Gründungswochenende@HSB als Coach teilzunehmen. Ich bin immer noch begeistert vom Team bei FreiRAUM@HSB. Einerseits die absolut professionelle Organisation und das Matchen unterschiedlicher Charaktere sowohl bei den Studierenden als auch bei den Coaches.
Meine Aufgabe als Coach war es, bei zwei interessanten Projekten kritische Fragen zu stellen. Das erste Projekt hatte eine Lösung von Problemen im öffentlichen Nahverkehr für die Menschen mit Mobilitätsbehinderung spezialisiert. Damit waren nicht nur die Menschen gemeint, die auf einen Rollstuhl angewiesen waren, sondern auch beispielsweise ältere Personen, für die die Stufe zum Einstieg in den Bus eine Herausforderung darstellte. Es war eine technische Idee mit einem Luftkissen. Ich hatte das Gefühl, dass die (jungen) Studierenden sich sehr viel Gedanken über das Produkt gemacht haben, aber noch nicht über die Marktstruktur im öffentlichen Nahverkehr in Deutschland. Das zweite Projekt hatte die Idee, Tiny Houses auf bisherigen Nutzflächen, die nicht als Bauland ausgewiesen sind, anzubieten; gerade mit Blick auf die Studierenden und die Wohnungsnot eine einleuchtende Idee. Auch bei dieser Gruppe hatte ich das Gefühl, dass noch zu wenig über die Generierung von Cash Flows nachgedacht wurde. Jedoch schien mir dieses Projekt sich relativ einfach in eine Exceltabelle zu übertragen - vorausgesetzt, die Städte weisen die Nutzflächen übergangsweise für die Tiny Houses aus.
Insgesamt sehr anregende Veranstaltung, bei der ich viel über den Gründungsprozess durch das Team von FreiRAUM@HSB sowie durch meine Kolleginnen lernen konnte! Ich bin gerne wieder dabei.
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